Photovoltaik FAQs
Hier finden Sie die Antworten zu den meist gestellten Fragen rund um das Thema Photovoltaik.
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Photovoltaik ist die direkte Erzeugung von elektrischem Strom aus Sonnenlicht mit Hilfe von Solarzellen.
Herzstück jeder Solarzelle ist ein Halbleiter, meist Silizium. Das Sonnenlicht wird in der Solarzelle in Gleichstrom umgewandelt, der direkt zum Betrieb elektrischer Geräte genutzt oder in Batterien gespeichert wird. Gleichstrom kann mit Hilfe von Wechselrichtern in Wechselstrom umgewandelt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.
Die wichtigsten Komponenten einer PV-Anlage:
Bei einer Photovoltaikanlage ist das Solarmodul einer der wichtigsten Bestandteile.
Innerhalb eines solchen Moduls werden mehrere Solarzellen miteinander elektrisch verschaltet, damit sie zusammen arbeiten können. Mehrere Solarmodule werden auf dem Dach zu einer kompletten Photovoltaik-Anlage zusammengeschlossen. Weiterhin wird mit Hilfe der Solarzellen Gleichstrom erzeugt, dieser eignet sich allerdings noch nicht, um nun auch tatsächlich ins öffentliche Stromnetz eingespeist zu werden.
Deshalb muss man den Gleichstrom über so genannte Gleichstromleitungen zum Wechselrichter befördern, einem weiteren wichtigen Bestandteil einer jeden Solaranlage. Dort wird der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt, der dann ins öffentliche Netz eingespeist werden kann.
Ein passendes Montagesystem ist ein ebenso wichtiger Aspekt um die Photovoltaikanlage auf dem Dach befestigen zu können.
Die Lebenserwartung einer Photovoltaikanlage ist länger als 30 Jahre.
Die meisten Modulhersteller geben eine Leistungsgarantie von 25 Jahren und bürgen für eine Mindestleistung der Module von 80% gemäß ihre Datenblätter.
Im Grunde kann eine Photovoltaikanlage auf fast jedem Dach installiert werden: ob Schrägdach, Flachdach oder Pultdach. Einige Dächer besitzen jedoch bessere Voraussetzungen als andere Dächer. Ideal ist eine Südausrichtung mit einer Dachneigung von 30°.
Nicht für die Installation geeignet sind größtenteils Dächer, die nicht tragfähig genug sind. Dies kommt eher selten vor, trotzdem ist eine Absprache mit einem Experten, bzw. Statiker, vor dem Errichten der Anlage ein Muss.
Als Faustformel können Sie pro 1000 KWh ca. 7,5 -8 qm Montagefläche rechnen für Kristallinmodule.
Wenn Sie vorhaben eine PV-Anlage mit Dünnschichtmodule zu installieren, benötigen Sie 9-10 qm.
Solarstromanlagen arbeiten nahezu wartungsfrei. Die Betriebs- und Wartungskosten für Photovoltaikanlagen sind deshalb sehr gering.
Die wichtigste Arbeit ist das regelmäßige Ablesen des Stromzählers, damit Sie eine Störung, so selten diese in der Praxis auch auftritt, frühzeitig erkennen.
In der Regel ist eine Reinigung nicht unbedingt notwendig.
Die Reinigung der Module erfolgt durch Niederschlag und Wind, bzw. über die Neigung der Module. Nur im Fall starker Verschmutzungen (z.B. durch Laub und Vogelkot), die eine echte Teilbeschattung der Anlage verursachen, wird dringend eine Reinigung empfohlen.
Bei der Volleinspeisung verkaufen Sie Ihren produzierten Strom, der über einen zusätzlichen Zähler ermittelt wird, an Ihren örtlichen Stromnetzbetreiber, der Ihnen den zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme festgelegten Vergütungssatz für garantiert 20 Jahre zahlt.
Je nach Wunsch des Anlagenbetreibers ist die Auszahlung der Einspeisevergütung über monatliche Abschläge, die einmal pro Jahr mit einer Endabrechnung verrechnet werden oder über eine jährliche Abrechnung möglich.
Seit 2009 besteht zusätzlich die Möglichkeit, den auf dem eigenen Dach produzierten Strom teilweise oder vollständig selbst zu verbrauchen. Der nicht verbrauchte Anteil des produzierten Stroms kann weiterhin in das öffentliche Netz zum regulären Vergütungssatz eingespeist werden. Damit sparen Sie nicht nur die Stromkosten, die Sie an Ihren Energieversorger entrichten müssten, sondern erhalten für jede selbst verbrauchte kWh ab Januar 2011 zusätzlich noch einen Vergütungsbetrag von mindestens 12,36 Cent.
Seit dem 01.07.2010 wird der Eigenverbrauch sogar noch verstärkt gefördert, das heißt: Je mehr des erzeugten Stroms selbst tagsüber verbraucht wird, desto höher wird die effektive Vergütung für den Eigenverbrauch, - und somit interessanter ist dieser Aspekt!
Kristallin-Module
- optimal für südausgerichtete Dächer
- eignen sich eher für kleinere Anlagen
- der Wirkungsgrad ist höher
- 7-8 qm Dachfläche für 1-kWp-Leistung
Dünnschicht-Module
- preiswerter als kristalline Solarmodule
- Wirkunsgrad jedoch geringer
- besseres Schwachlichtverhalten: Das bedeutet bessere Leistung bei weniger guten Lichtverhältnissen
- sind geeignet für größere Anlagen
- besseren Temperaturkoeffizient: d.h bei kristallinen Zellen sinkt der Wirkungsgrad und damit die Leistung bei Erwärmung der Solarzellen stärker als bei Dünnschichtzellen
- 9-10 qum Dachfläche für 1-kWp-Leistung
Kontaktieren Sie uns, wir werden Ihnen, die für Ihre Dachfläche beste Lösung empfehlen!
Die Frage nach einem sehr guten oder dem "besten" Photovoltaikmodul ist nicht so einfach zu beantworten und kann auch nicht pauschal beantwortet werden.
Je nach Bauvorhaben bzw. Einsatzort und nach einer gründliche Vor-Ort-Analyse können wir Ihnen das passende Photovoltaikmodul empfehlen.


